Rapsöl oder Rüböl, auch Rübsenöl, Kolzaöl und Kohlsaatöl genannt, ist ein pflanzliches Öl, das aus den Samen vom Raps (Brassica napus) oder seltener auch von dem nahen Verwandten, dem Ölrübsen (Brassica rapa subsp. oleifera), gewonnen wird.
Ursprünglich hatte Rapsöl einen hohen Anteil an Bitterstoffen und der ernährungsphysiologisch bedenklichen Erucasäure und wurde daher kaum als Speiseöl verwendet, sondern vor allem als Lampenöl, Schmiermittel und Grundstoff für die Seifenherstellung.
Seit der Züchtung von Sorten mit geringeren Anteilen an Erucasäure und Bitterstoffen aus dem Ölrübsen in den 1960er-Jahren in Kanada, der Einführung von 0-Raps in den 1970er und 00-Raps in den 1980er-Jahren hat sich Raps weltweit zu einer der wichtigsten und in Deutschland zu der mit Abstand dominierenden Ölpflanze entwickelt.
Auf Englisch heißen die neuen Rapssorten Canola, gewöhnlicher Raps hingegen Rapeseed.
Rapsanbau und Rapsölproduktion haben sich vervielfacht. Genutzt wurde das Öl zunächst überwiegend als Nahrungsmittel und für verschiedene stoffliche Anwendungen. Ende der 1990er-Jahre begann die Nutzung von Rapsöl als Biokraftstoff und Pflanzenölkraftstoff. Wikipedia
In dieser Tabelle ist die Lagerklasse 10 hervorgehoben. Die Tabelle enthält Aussagen, ob eine Zusammenlagerung mit anderen Lagerklassen grundsätzlich erlaubt ist, Zusammenlagerungsverbote oder Einschränkungen der Zusammenlagerung zu beachten sind. Sie basiert auf der TRGS 510, Abschnitt 13.3 (Tabelle 12).